Persönliches Statement
Musik verbindet.
Als Kind habe ich angefangen, Geige zu spielen, weil ich mit meiner Familie und meinen Freunden gemeinsam musizieren wollte. Meine Liebe zur Oper und zum orchestralen Klang geht auf meine Zeit im Kinderchor der Semperoper Dresden zurück und begleitet mich bis heute.
Auch in Solokonzerten geht es mir vor allem um die direkte Kommunikation mit dem Publikum und darum, im Moment gemeinsam etwas Neues entstehen zu lassen.
Als freie Konzertmeisterin fasziniert mich vor allem der soziale, kommunikative Aspekt des Musizierens.
Der Gedanke des Gesamtkunstwerks zieht sich durch meine eigenen Programme, etwa in Duo-Projekten mit Patricia Kopatchinskaja, in der Kammermusik beim Heidelberger Frühling oder in Konzertformaten beim Beethovenfest Bonn.
Dabei ist mir wichtig, dass jedes Programm zu einer Erfahrung wird, die im Publikum nachwirkt.
Folge mir auf Instagram (charlotte_thiele_violin) für mehr persönliche und künstlerische Einblicke.

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„[…] Sie geht expressiv an die Grenzen der Auflösung. Bisweilen wirkt es, als drifte oder hebe sie in andere Sphären ab, so sehr spürt sie jede kleinste Regung der Partitur auf, lebt sie nach, bringt sie zum Vibrieren.
Die Frau ist ein Vulkan. Fantastisch. […]“
- Heidelberger Frühling/Stefan M. Dettlinger
"[…] Wie aus einem Guss gelang daraus der Übergang in die „Passacaglia in g-Moll für Violine“ aus den „Rosenkranz-Sonaten“ von Heinrich Ignaz Franz Biber. Die Geigerin Charlotte Thiele ließ sie mit mystischer, geheimnisvoller Färbung von der Mitte des Zuschauerraumes aus in der Orangerie ertönen. Vergeistigt, schmerzvoll, mit gestochen klaren Konturen glich ihre Interpretation einem tief ins Innere blickenden Zwiegespräch mit sich selbst. […]"
- Neuland Festival Darmstadt/Echo

Vita
Charlotte Thiele, geboren 2000 in Dresden, trat mit Orchestern wie der Dresdner Philharmonie,
dem MDR-Sinfonieorchester, dem Göttinger Symphonieorchester, dem Philharmonischen
Orchester Kiel, den Hofer Symphonikern, der Magdeburgischen Philharmonie, der Anhaltischen
Philharmonie Dessau und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt auf.
Ihre Konzerte führten sie u. a. in die Elbphilharmonie Hamburg, das Gewandhaus zu Leipzig, den
Kulturpalast Dresden, den Nikolaisaal Potsdam, das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth und den
Großen Saal der Berliner Philharmonie.
In den Spielzeiten 2017/2018 und 2022/2023 war Charlotte Thiele Artist in Residence beim
IMPULS-Festival für Neue Musik sowie bei den Bad Reichenhaller Philharmonikern.
Ihre besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik. Musikalische Partner*innen sind u. a. Patricia
Kopatchinskaja, Julia Hagen, Sharon Kam, Bryan Cheng, Alexey Stadler, Kiveli Dörken, Can
Çakmur, Till Fellner und ihr Bruder Friedrich Thiele. Sie ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie
dem Heidelberger Frühling, dem IMPULS Festival, dem Neuland Festival Darmstadt, den
Weilburger Schlosskonzerten und bei "Chamber Music Connects the World", dem renommierten Festival der Kronberg Academy. In der Saison 2024/2025 gab sie ihr Kammermusikdebüt in der
Alten Oper Frankfurt und im Kurhaus Wiesbaden. In der Spielzeit 2026/2027 wird sie als Teilnehmerin des Talents-Programms des Beethovenfests Bonn gefördert und gestaltet in diesem Rahmen mehrere Konzerte.
Von 2023 bis 2025 gehört sie als Konzertmeisterin der Giuseppe-Sinopoli-Akademie zur
Sächsischen Staatskapelle Dresden. Zudem wurde sie u. a. von der Deutschen Oper Berlin, der
Staatsoper Stuttgart, der Dresdner Philharmonie, der NDR Radiophilharmonie, der Musikalischen Akademie Mannheim, dem MDR-Sinfonieorchester, der Kammerakademie Potsdam, dem Ensemble Resonanz, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen als Gastkonzertmeisterin eingeladen.
Charlotte Thiele engagiert sich im Rahmen von TONALi in Hamburg für musikvermittelnde und
kreative Formate.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen u. a. bei Gerhard Schulz, Christian
Tetzlaff, Julia Fischer, Augustin Hadelich, Frank Peter Zimmermann und Patricia Kopatchinskaja.
Sie war Jungstudentin bei Natalia Prischepenko an der Hochschule für Musik Dresden und
absolviert aktuell ihren Master an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Dr. Friedemann Eichhorn.
Charlotte Thiele spielt auf einer Jean‑Baptiste‑Vuillaume (Paris 1871), die ihr von einem privaten Förderer zur Verfügung gestellt wird.
Interviews
2025
Sächsische Staatskapelle Dresden
2024
Liszt Magazin
2017
"Volksstimme"
Missy Mazzoli: Dark with Excessive Bright (europäische Premiere)
Berlin Academy of American Music, Garrett Keast - Dirigent
Großer Saal, Elbphilharmonie, 2024
©2025










